Wohnkultur


Grödner Holzschnitzerei


Geschichte
Die Tradition der Holzschnitzerei entstand im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Alpentälern, sowohl nördlich wie auch südlich des Alpenkamms - gefördert vom reichlichen Vorhandensein des Werkstoffs Holz in der Natur und den langen Winterabenden mit der Familie in der Stube.

Weit über die Grenze Südtirols bekannt sind die Holzschnitzer aus dem Grödner Tal, wo dieses Handwerk um 1600 entstand. Zuerst wurden Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände, Spielzeuge, später auch künstlerisch wertvolle Arbeiten hergestellt.

Die Vielfalt der Meister
Heute reichen ihre Kunstwerke von sakralen - Kruzifixe, Heligenfiguren, Madonnen, Krippenfiguren - und profanen, bis zu den rein dekorativen Themen. Die meisten Holzschnitzer und Bildhauer aus dem Grödner Tal fertigen ihre Werke in Handarbeit, wobei ihre Werkzeuge noch immer dieselben sind: Stemmeisen, Schnitzmesser und Schlegen, die dem Werkstoff Holz Leben und Form geben.

Schutzmarke für ausschließlich handgefertigte Holzschnitzereien

Die Werke, die in reiner Handarbeit entstanden sind, unterscheiden sich von den maschinell gefertigten durch eine Metallplakette, eine Schutzmarke, die von der Bozener Handelskammer vergeben wird. Sie erhalten auch von einem Experten der Handelskammer ein entsprechendes Zertifikat.

Der Holzschnitzernachwuchs wird in den Berufsschulen und an den Kunstschulen von St. Ulrich und Wolkenstein von Meistern ausgebildet.


Schutzmarke für ausschließlich handgefertigte Holzschnitzereien des Handelskammer Bozen
http://www.unika.org/handarbeit.html

Prüfsiegel Qualität und Ursprung
http://www.gardena-art.com


Portal über Holzschnitzereien aus Gröden
http://www.holzschnitzereien.net


Madeinitaly.de Link-Empfehlung
http://www.moroder.com/carl/index.html

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