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MUSEUM PLAGIARIUS IN SOLINGEN
Die weltweit einzigartige Sammlung der Aktion Plagiarius aus den letzten 30 Jahren präsentiert sich ab 1. April 2007 in Solingen in einem eigenen Museum. Angesiedelt in der Südlichen Innenstadtin unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Forum Produktdesign und den Künstler-Ateliers in den ehemaligen Güterhallen
zeigt das Museum Plagiarius in Solingen mehr als 250 Originale und Plagiate aus unterschiedlichsten Branchen im direkten Vergleich.
Mit dieser Dauerausstellung kann der Plagiarius die Ã-ffentlichkeit noch anschaulicher über Ausmaß, Schäden und Gefahren von Plagiaten und Fälschungen aufklären. In Workshops und Seminaren sollen darüber hinaus Basiswissen und Tipps für erfolgreiche Schutzrecht-strategien vermittelt werden.
Die Sammlung zeigt, dass nicht nur Luxusartikel, sondern mittlerweile Produkte aller Branchen vom Problem der Produkt- und Markenpiraterie betroffen sind.
Praktische Haushaltartikel und Accessoires ebenso wie Kosmetik und Medikamente, Kinderspielzeug, Leuchten, Möbel, Lebensmittel, Werkzeuge, Ersatzteile, bis hin zu hoch komplexen mechanischen und elektronischen Geräten und Maschinen. Minderwertige Produktqualität und nicht erfüllte Sicherheitsstandards können dabei Gesundheit und sogar Leben der Konsumenten gefährden.
Die Ausstellung macht aber auch deutlich, dass Südostasien (insbesondere China) zwar häufig als kostengünstige "Werkbank", d.h. zur Produktion der Nachahmungen dient, die Auftraggeber oder Importeure aber häufig in westlichen Ländern sitzen. Es ist daher wichtig, die gesamte Wertschöpfungskette zu berücksichtigen und zur Rechenschaft zu ziehen.
Im Rahmen der "Regionale2006" - einem Entwicklungsinstrument des Landes Nordrhein-Westfalen für das Bergische Städtedreieck - haben sich die Stadt Solingen und der IVSH Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren mit finanziellen Mitteln und viel Engagement für den Aufbau des Museum Plagiarius am Standort Solingen eingesetzt. Die Einrichtung und der laufende Betrieb des Museums werden durch großzügige Spenden seitens der Industrie ermöglicht. Inmitten von NRW und des Ruhrgebiets gelegen, bietet Solingen ein großes Einzugsgebiet mit guter Erreichbarkeit und Anbindung an zahlreiche wichtige Universitäten für einen intensiven wissenschaftlichen und praktischen Austausch. Die Solinger Industrie kämpft seit Jahren gegen Plagiate. Schneidwaren "made in Solingen" sind weltweit renommiert und stehen für hohe Qualität und innovatives Design - und gerade das macht sie auch bei Nachahmern sehr beliebt.
Die Eröffnungsrede am 26. März 2007 im Rahmen einer Pressekonferenz hielt Christa Thoben, Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein Westfalen. Des Weiteren sprachen Ober-bürgermeister Franz Haug, der Vorsitzende des IVSH, Harald Wüsthof, und Prof. Rido Busse. Am Ende der Pressekonferenz wurde eine spannende Variante im Umgang mit Nachahmungen live präsentiert: die Vernichtung von Plagiaten durch eine Walze!
Kontaktdaten: Museum Plagiarius Bahnhofstraße 11 42651 Solingen
Tel: +49(0)212 - 22 10 731
Fax: +49(0)212 - 22 10 732
Internet: www.plagiarius.com
Ã-ffnungszeiten: Di bis So von 10-17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: 2,-- Euro Schüler und Studenten: 1,-- Euro Kinder unter 14 Jahren: freier Eintritt
Quelle: Presse Plagiarius
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